11.07.2016

Tausendundeine Nacht unserer Marokko Rundreise

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Unsere Rundreise durch Marokko

Alles, was ich nicht kenne, macht mich immer etwas skeptisch. Denn schon lange versuchte mein Mann mich zu einer Reise nach Marokko zu überreden, aber ich zog nicht mit. Vor unseren letzten Ferien fing mein Mann wieder davon an und diesmal liess ich mich breit schlagen, mit der Bedingung es langsam anzugehen.

Ich war schon fast überzeugt, als ich die Webseite mit den Rundreisen bei Deluxetargets anschaute, wo wir letztendlich auch buchten. Als wir dann in Zürich am Flughafen standen, hatte mich das Reisefieber gepackt und ich konnte es kaum noch erwarten, ins Flugzeug zu steigen.

Der Ausgangspunkt unserer Marokko Rundreise: Marrakesch „die Perle des Südens“

Nach unserer Ankunft in Marrakesch ging es gleich in unser Hotel Le Jardins de la Koutouba, das ganz in der Nähe der Medina liegt. Wir waren überwältigt von unserer Mini Suite, die sich als riesig entpuppte, mit einer Ausstattung teils orientalisch, teils modern, wie das gesamte Hotel. Einfach fantastisch. Besonders der Spa-Bereich hatte es mir angetan, das war nicht nur wohlfühlen, sondern mindestens siebter Himmel. Wir haben dieses Hotel gewählt, da wir die ersten Tage in der über 900.000-Einwohner-Stadt verbrachten. Zuerst einmal eine Zeitreise ins Mittelalter, zumindest fühlte es sich so an, ging man zu Fuss durch die Altstadt. Die alten Unterkünfte der Karawanenhändler, die Fondouks oder die Internatsschule aus dem 16. Jahrhundert, der alte Regierungspalast oder die Souks, wir wurden fast von den Eindrücken übermannt. Etwas ganz Besonderes war die Kutschfahrt zu den Menara-Gärten und dem Olivenpark, der bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Interessant auch der königliche Palast im Agdal-Park sowie die Majorelle-Gärten, deren einstiger Besitzer Yves St. Laurent war. Ich war inzwischen von der marokkanischen Lebensart so angetan, dass ich mich sogar für einen Workshop anmeldete, damit ich die kulinarischen Köstlichkeiten zuhause nachkochen konnte, die wir täglich genossen. Natürlich kaufte ich auch gleich die entsprechenden Gewürze.

Ausflug in die Sahara, ins Atlasgebirge und nach Agadir

Nun war die erste Woche unserer Marokko Rundreise um, und es war Zeit, uns in weitere Abenteuer zu stürzen. Mit einem Privatflugzeug ging es über das Atlasgebirge, die Sahara anzusteuern. Mit einem Geländewagen fuhren wir anschliessend durch das Ziz-Tal zu den Dünen von Merzouga, um dort auf Kamele umzusteigen. Der Kamelritt führte uns, begleitet von der untergehenden Sonne über der Wüste, zu einem privaten Camp inmitten der Dünen. Wir speisten am Lagerfeuer, nächtigen in komfortablen Zelten und fühlten uns genau wie die Nomaden der Wüste. Nach dem Frühstück besichtigten wir Rissani, eine mittelalterliche Stadt, die ein längeres Verweilen verdient hätte. Jedoch der Flieger zurück nach Marrakesch wartete schon am Flughafen auf uns.

Schon am nächsten Tag brachen wir wieder auf, diesmal zu einer Trekking und Klettertour im Atlasgebirge, inklusive Maultieren und Koch. Nach zwei Tagen über Berge bis zu 2.300 m Höhe, mit Picknick, Tee bei Berbern und schlafen im Camp, spürten wir unsere Füsse nicht mehr. Aber schön war es doch. Der vorletzte Tag unserer Marokko  Reise begann mit einer Fahrt von Marrakesch durch den hohen Atlas auf der höchstgelegenen Strasse Marokkos in Richtung Agadir. Beeindruckt von den tollen Ausblicken, den farbenfrohen Souks von Taroudant und seinen Gärten mit Eukalyptus- und Olivenbäumen oder Palmen, erreichten wir Agadir. Müde, aber lächelnd fielen wir nach diesem Tag in Marrakesch in unser Hotelbett, um frisch und munter am folgenden Tag die Heimreise anzutreten. Blicke ich gedanklich an Marokko zurück, verstehe ich überhaupt nicht mehr, warum mein Mann mich so bitten musste.

 

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