05.10.2016

Laos – „Jewel of the Mekong“

Länder entdecken

Rundreise quer durch Laos

Es ist typisch für meinen Mann, er setzt immer seinen Willen durch, wenn es um unsere Ferien geht. Er wollte unbedingt einmal eine Reise nach Laos unternehmen, was mich zunächst nicht gerade in Begeisterung versetzte. Zumal ich wusste, dass Laos eher kein übliches Reiseland ist. Ausserdem sind Impfungen und Malariaprophylaxe unbedingt erforderlich.

Mein Mann liess nicht locker und als wir die Module auf der Webseite von Deluxetargets zusammengestellt hatten, konnte ich es nicht mehr erwarten, endlich dieses schöne, ursprüngliche Land mit eigenen Augen zu sehen. So buchten wir unsere Reise nach Laos für die Zeit des Nordostmonsuns, d. h. für Januar, da dann das sonst tropische Klima, trockener und kühler ist. Was auch die Stechmücken, die diverse Krankheiten übertragen, nicht sehr motiviert sich an den Menschen gütlich zu tun.

Ankunft in Vientiane, der Hauptstadt von Laos

Um uns so richtig auf die Gepflogenheiten des Landes einzustimmen, wurden wir mit einem Tuk-tuk, einer Motorradrikscha, abgeholt (unser Gepäck war mit dem Taxi unterwegs zum Hotel). Wir waren davon so begeistert, dass wir uns auch gleich die Stadt mit diesem fahrbaren Untersatz ansahen, u. a. den Vat Sisaket Tempel, das Vat Phra Keo Kloster mit seinem Smaragd-Buddha und dem wunderschönen Garten sowie den Markt Talat Kua Din.

Auf unserer Laos Reise waren wir stets von idyllischen  Flüssen und exotischen Landschaften umgeben

Wo  es uns hinführen sollte, das wussten wir nicht so ganz genau, dennoch bestiegen wir am nächsten Tag ein laotisches Boot, um 3 Stunden auf dem Nam Ou bewachsene Kalksteinfelsen, Kokospalmen und idyllische Siedlungen zu geniessen. Vor allem genossen wir den laotischen Kaffee in einem reetgedeckten Café, der wirklich eine Gaumenfreude war. Unser nächster Ausflug auf einem Fluss, war ein Flusskreuzer auf dem Mekong, der uns zu der heiligen Höhle von Pak ou mit seinen hunderten von kleinen Buddha-Statuetten brachte. Doch das Beste an diesem Tag unserer Laos Reise war ein Bad im Khuang Sy Wasserfall, mit seinen zahlreichen Becken.

Vom Boot ging es direkt auf einen Elefanten im Elephant Camp. Die 15 km von Luang Prabang legten wir auf dem Velo zurück (keine Angst, wir hatten immer einen Französisch sprechenden Guide dabei). Denn Velos gibt es hier fast mehr als Autos. Es war einfach fantastisch auf dem Rücken dieser sanften Riesen durch einen naturbelassenen Wald zu traben. Weil es so wundervoll war, wiederholten wir den Elefantenritt noch einmal im Mekong Elephant Camp.

Ich weiss bis heute nicht, wie mein Mann mich dazu überreden konnte, mit ihm eine 6-tägige Trekkingtour zu den Bergstämmen im Norden von Laos durchzustehen. Doch habe ich es nicht eine Sekunde bereut, denn es war so beeindruckend wie lehrreich, um Land und Leute wirklich kennenzulernen. Tagsüber wanderten wir bis zu 6 Stunden, um dann bei einer einheimischen Familie zu essen und zu übernachten. Ausser laotischen Dörfern und viel Natur, gab es keinen Strassenlärm oder sonstiges, was diese Idylle hätte zerstören können. Wir sahen Bambus-Plantagen und genossen auf Hügeln die herrlichen Ausblicke auf die Landschaft. Zurück ging es dann im laotischen, sehr langsamen Boot auf dem Fluss Nam Ou.

Die letzte Station unserer Laos Reise

Die letzte Station unserer Laosreise widmeten wir wieder der Kultur. Diesmal zog es uns an eine archäologische Stätte in der Ebene der Tonkrüge, den Zeugen einer 1.0 Jahre alten Zivilisation und einer der Hauptattraktionen des Landes. Bevor wir dann wieder in Vientiane zu unserem Heimflug starteten, bewunderten wir noch die Höhlen von Vang Vieng mit seinen, aus dem 16. Jahrhundert stammenden Buddhadarstellungen.

Dank meines Mannes und natürlich Deluxetargets, habe ich die schönsten Ferien meines Lebens in Laos verbracht!

 

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