14.01.2016

Individualreise Indien, das Land der Gegensätze

Länder entdecken

Die sechs Wagemutigen auf der Rundreise durch Indien

Meine fünf Freundinnen und ich, machen schon seit vielen Jahren so gut wie alles gemeinsam. Wir gingen zusammen in die Schule, auf die Uni und sind jetzt im gleichen Golf-Club. Als wir wieder einmal, nach einem Golfturnier, fröhlich feierten, kam uns die Idee, eine Gruppenreise durchzuführen. Nach vielem Hin und Her entschieden wir uns für eine Indien Reise. Mir war dabei nicht sehr wohl in dieses Land zu fahren, aber ich fügte mich, da alle mich überstimmten. Zumal schon öfters die Risiken bei einer Reise nach Indien im Fernsehen zur Sprache kamen.

Umso überraschter war ich, als ich nach langer Planung die Reiseunterlagen für 16 ausgefüllte Tage in den Händen hielt. Alle Aspekte die Indien Rundreise waren vom Veranstalter bis ins kleinste Detail organisiert. Der Flug nach Indien war in der Businessclass gebucht Zürich-Delhi-Zürich und für die Rundreise in Indien stand uns ein spezieller Kleinbus mit Fahrer zur Verfügung. Ausserdem bekamen wir zwei Männer an die Seite gestellt, die sowohl über uns wachten als auch als Reiseleiter für uns da waren. Auf diese Weise unterstützt, war auch meine letzte Skepsis überwunden.  Wir freuten uns sehr und fieberten unserer Indien Individualreise entgegen.

Delhi war der Startpunkt unserer Rundreise durch Indien

Es war wirklich alles bestens, denn wir waren stets in 4-5 Sterne Hotels untergebracht, bis auf die Nacht im Wüstencamp Manvar, das, trotz Zelt, den Flair von Luxus wiedergab. So starteten wir unsere Reise durch Indien mit unseren Bodyguards in Delhi und Umgebung. Wir besichtigten das alte Delhi, die Jama Masjid Moschee, das Rote Fort am Yamuna Fluss, in Neu-Delhi Hamayun-Mauseleum und den Qutb Minar. Der nächste Tag führte nach Agra, mit Zwischenstopp in Mathura, der Geburtsstadt des Gottes Krishna sowie den Jai-Gurudey-Tempel. Überwältigt von dem bunten Treiben überall erreichten wir Agra mit dem legendären Taj Mahal.

Ganges - Der heilige Fluss

Auf unserer weiteren Route auf unserer Indien Gruppenreise kamen wir an den Ganges, dem heiligen Fluss der Hindus und der Stadt Rishikesh, das sogenannte Tor zum Himalaya, einem der schönsten Wallfahrtsorte. Danach mussten wir allerdings einen Tag auf unseren bequemen Kleinbus verzichten und auf einen Jeep umsteigen, um im Corbett-Nationalpark unzähligen Pflanzen, wilden Tigern, Leoparden und Elefanten ganz nahe zu sein. Noch mehr von der überwältigenden Natur bekamen wir bald darauf im 820 qkm grossen Rajaji-Nationalpark zu Gesicht. Zu den unzähligen asiatischen Elefanten gesellten sich Kobras, Pythons, Warane und Lippenbären. Fasziniert von der Natur und den wild lebenden Tieren zurück in die indische Zivilisation nach Chandigarh The City Beautiful mit dem Punjab Universitätskampus, den Regierungsbauten, die von Le Corbusier erschaffen wurden, und zum Shoppingviertel der Stadt.

Das Ende der Indien Rundreise ist nah

Wir hatten bereits Amritsar mit seinem Goldenen Tempel und Jallianwala Bagh, dem berüchtigten Schauplatz des Massakers an Indern, hinter uns gelassen. Nun näherten wir uns Bikaneronce dem Handelzentrum auf der Karawanenroute, wo wir das Junagdh Fort, eine Kamelfarm und den Rattentempel Deskhnok besichtigten. Unsere nächste Station ist der Höhepunkt unserer Reise, die Übernachtung im Wüstencamp von Manvar mit seinem mittelalterlichen Flair, seinen Werkstätten und seinen Sanddünen. Kamele gefielen uns sehr, daher mussten wir den grössten Tiermärkte Indiens, den Kamelmarkt von Pushkar, unbedingt sehen. Denn ausser Handel geben sich Akrobaten, Tänzer, Musiker sowie Pilger die Ehre. Unsere Eindrücke würden ein ganzes Buch füllen, doch wartete schon unser Rückflug in Delhi auf uns und wir mussten leider aufbrechen. Doch sind wir uns alle einig, wir wollen ganz Indien kennenlernen, d. h., wir kommen wieder!

 

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